Vor dem langen Flug mitden beiden Kindern hatten wir einige Bedenken, aber es ging letztlich besser als wir dachten. Los ging es 23.30 ab Frankfurt, mit einem 1 1/2- stündigen Zwischenstop in Singapur, nach Sydney. Insgesamt 21 Stunden. Dank Entertainmentprogram und netten Stewardessen haben wir alles gut überstanden, kamen dann aber doch ziemlich geschafft in Sydney früh morgens 6:30 an.
Dort wurden wir von Andrew abgeholt, allerdings in einem relativ kleinen Geländewagen. Zum Glück gab es einen Dachgepäckträger, sonst hätte niemals alles in das Auto gepasst. Wir haben wahrscheinlich wie ein türkischer Umzug ausgesehen, mit fünf Leuten in einem kleinen Auto und einem einen Meter hohen Gepäckberg auf dem Dach.
Freitag, 29. Februar 2008
Donnerstag, 28. Februar 2008
Die Vorbereitungen
Die Vorbereitungen für dieses Unternehmen waren natürlich lang. Angefangen hat es mit einer Einladung für Barbara an die Uni in Sydney, was bestimmt schon zwei Jahre her ist. Das Geld ist in der Wissenschaft immer knapp, weshalb es noch galt, eine Finanzierung zu finden. Dank guter Abschlüsse und der Erfüllung einiger Quoten (Frau, Physik, verheiratet, 2 Kinder) gelang es Barbara ein Humboldt-Stipendium für ein Jahr zu bekommen. Der Rest fügte sich glücklich zusammen. Martins Zweijahresvertrag lief Ende Februar 2008 aus, so daß auch hier eine Luftveränderung möglich war.
Nachdem die Sache mit dem Stipendium klar war, konnten die eigentlichen Vorbereitungen beginnen. Das Komplizierteste war erwartungsgemäß das Visa. Es gibt für Australien ein sogenanntes Visiting-Academic-Visa, das genau ein Jahr gültig ist. Man darf allerdings kein Geld in Australien verdienen. Gebraucht werden: eine Einladung einer Australischen Forschungseinrichtung, Zeugnisse, Gutachten von unabhängigen Wissenschaftlern, Einkommensnachweise, Lebensläufe, usw. und alles natürlich in vierfacher Ausfertigung.
Eine schwierige Entscheidung war, ob wir die Wohnung in Dresden behalten oder auflösen. Wir haben uns letztlich für auflösen entschieden, aber eine ganze Menge unserer Sachen einlagern lassen und dabei festgestellt, daß ein Vierpersonenhaushalt ganz schön umfangreich bzw. voluminös ist, nämlich etwa 20 Kubikmeter. Ein Umzugsunternehmen hat das alles fünf Tage vor dem Abflug abgeholt und in ein Möbellager gebracht, wo es für 80 Euro/Monat auf unsere Rückkehr wartet. Da wir in Australien nicht alles neu kaufen wollen, haben wir sechs Umzugskartons mit den uns wichtigsten Sachen bepackt und mit DHL nach Sydney geschickt.

Barbara und die Kinder wurden für die letzte Woche bei den Großeltern untergebracht und Martin konnte sich so der Wohnungsauflösung widmen. Ein Tag vor dem Abflug war(en) dann auch alles und alle geschafft, das Reisegepäck, immerhin 90kg in zwei Seesäcken und diversen kleineren Rucksäcken verstaut und es ging mit zwei Autos zum Flughafen.
Nachdem die Sache mit dem Stipendium klar war, konnten die eigentlichen Vorbereitungen beginnen. Das Komplizierteste war erwartungsgemäß das Visa. Es gibt für Australien ein sogenanntes Visiting-Academic-Visa, das genau ein Jahr gültig ist. Man darf allerdings kein Geld in Australien verdienen. Gebraucht werden: eine Einladung einer Australischen Forschungseinrichtung, Zeugnisse, Gutachten von unabhängigen Wissenschaftlern, Einkommensnachweise, Lebensläufe, usw. und alles natürlich in vierfacher Ausfertigung.
Eine schwierige Entscheidung war, ob wir die Wohnung in Dresden behalten oder auflösen. Wir haben uns letztlich für auflösen entschieden, aber eine ganze Menge unserer Sachen einlagern lassen und dabei festgestellt, daß ein Vierpersonenhaushalt ganz schön umfangreich bzw. voluminös ist, nämlich etwa 20 Kubikmeter. Ein Umzugsunternehmen hat das alles fünf Tage vor dem Abflug abgeholt und in ein Möbellager gebracht, wo es für 80 Euro/Monat auf unsere Rückkehr wartet. Da wir in Australien nicht alles neu kaufen wollen, haben wir sechs Umzugskartons mit den uns wichtigsten Sachen bepackt und mit DHL nach Sydney geschickt.

Barbara und die Kinder wurden für die letzte Woche bei den Großeltern untergebracht und Martin konnte sich so der Wohnungsauflösung widmen. Ein Tag vor dem Abflug war(en) dann auch alles und alle geschafft, das Reisegepäck, immerhin 90kg in zwei Seesäcken und diversen kleineren Rucksäcken verstaut und es ging mit zwei Autos zum Flughafen.
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